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Roland Joss - 40 Jahre SENN AG

Dienstag, 10. April 2012

 

Seit 40 Jahren ist Roland Joss ein treuer Mitarbeiter der SENN AG. Er hat bereits die Lehre als Metallbauschlosser bei dem Oftringer Unternehmen absolviert. Nach einigen Jahren wechselte er auf die Baumontage. 22 Jahre lang war er bei jeder Witterung auf der Baustelle tätig gewesen, bis er vor 10 Jahren wieder zu seinen Wurzeln, in die Werkstatt, zurück kehrte. Er lässt heute seine langjährigen Erfahrungen in die Herstellung von Fenstern, Türen und Toren aus Aluminium einfliessen.

 

Herr Joss ist in der Metallbau-Abteilung auch als Grillmeister bekannt. Bei den jährlichen Abteilungsessen ist er jeweils rechtzeitig zur Waldhütte gefahren, hat das Grillfeuer vorbereitet und darauf seinen legendären, saftigen Schweinsbraten zubereitet. Schon als Lehrling hat er den 2 Meter langen Spiess während 2 – 3 Stunden von Hand gedreht. „Denn nur so gibt es eine leckere Kruste“, verrät uns der Hobby-Koch.

 

In einem Interview haben wir mehr über Roland Joss erfahren:

 

Wie sind Sie damals zu SENN AG gekommen?

Eigentlich wäre ich gerne Koch geworden. Meine Eltern hätten mich gerne als Werkzeugmechaniker gesehen. Gekommen ist es anders: Ein Bekannter hat vorgeschlagen, dass ich bei der SENN AG schnuppere. Die erlebte Woche war spannend und die Arbeit abwechslungsreich. Ich durfte in dieser kurzen Zeit tatkräftig mithelfen. Ich habe mich daraufhin entschieden, bei der SENN AG Metallbauschlosser zu lernen. Mit dieser Wahl waren auch meine Eltern einverstanden.

 


Was ist Ihnen über all diese Jahren bei SENN AG aufgefallen?

Die SENN AG ist nie still gestanden. Es wurde immer wieder neu investiert. Wenn der Wunsch nach einer neuen Maschine da war, wurde dieses Anliegen geprüft und meistens wurde das Gerät angeschafft. Dieses stete Modernisieren und Weiterentwickeln der Firma hat mich begeistert.

 

Der Chef ist für mich ein Patron. Er hat den Überblick über die ganze Firma und sucht den Kontakt zu den Mitarbeitenden. Heinz Senn junior habe ich oft im Zug getroffen, er war auf dem Weg nach Zürich und ich nach Lenzburg in die Gewerbeschule. Oft haben wir uns im Zug unterhalten. Es ist schön zu sehen, dass die Söhne im Betrieb mitarbeiten.

 


Können Sie uns etwas über Ihre Karriere bei der SENN AG erzählen?

Nach dem obligatorischen 8. Schuljahr war ich mit 14 Jahren noch zu jung um mit der Lehre zu beginnen. Ich habe 1 Jahr als Hilfsarbeiter gearbeitet, bevor ich anschliessend die Lehre als Metallbauschlosser anfing. Nach der Lehrzeit war ich 2 Jahre in der Stahlbau-Montage tätig. Nach einem Unfall habe ich mich entschieden, die Abteilung zu wechseln. Nach 2 Jahre in der Aluminium-Abteilung war ich anschliessend 22 Jahre als Chefmonteur für die Metallabteilung tätig. Zurück in die Werkstatt ging ich erst wieder, als ich als Werkstattchef angefragt wurde. Diese Arbeit habe ich interimistisch während 4 Jahren übernommen. Heute arbeite ich in der Aluminium­verarbeitung.

 


Sie waren auf unterschiedlichen Baustellen als Chefmonteur tätig. Gibt es spezielle Vorkommnisse, welche Ihnen in Erinnerung geblieben sind?

Es hat, wie immer im Leben, Hochs und Tiefs gegeben. Speziell in Erinnerung geblieben sind mir die zwei Montageeinsätze in Libyen. Ich war jeweils für 3 Monate dort. Auch habe ich viel gelernt, als ich für einen Autohersteller den Messestand in verschiedenen europäischen Städten auf- und wieder abbauen durfte. Es war eine hektische aber sehr lehrreiche Zeit, in welcher Organisationstalent gefragt war.

 


Haben Sie Hobbies?

Meine grosse Passion ist die Kaninchenzucht. Ich habe 30 – 40 „Dreifarben Kleinschecken“. Ich durfte mit meinen Tieren schon den einen oder anderen Preis entgegennehmen. Die Kaninchenzucht ist ein Hobby, welchem ich auch noch frönen kann, wenn ich pensioniert bin.

 

Auch das Kochen ist nach wie vor ein grosses Hobby von mir. Es freut mich natürlich sehr, dass unser Sohn Koch gelernt hat. In meiner Freizeit bin ich auch im Garten anzutreffen. Dort mache ich alles, ausser jäten. Meine Frau ist in dieser Angelegenheit geduldiger als ich.

 

Zudem unternehmen wir mit der alten Garde der Feuerwehrkommission jährlich eine zweitägige Wanderung: 5 – 6 Stunden Schuhmarsch pro Tag bis auf 3‘000 M.ü.M. Ich bin gerne in der Natur, bei den Tieren, im Garten oder in den Bergen.

 


Sind Sie in diversen Vereinen?

Ich war während 23 Jahren in der Feuerwehr tätig. Auch war ich während 13 Jahren Kassier beim Kleintierzüchterverband der Waldstätte (KVW). Der Verband  ist einer von 22 Kantonalverbänden. Heute bin ich ein Aktivmitglied des Kaninchenzüchter­vereins Langnau bei Reiden und dies auch schon bald seit 30 Jahren.

 


Bis zu Ihrer Pensionierung sind es noch 10 Jahre? Was sind Ihre Ziele und Wünsche für diese Zeit?

Gesund zu bleiben und dass das Umfeld weiterhin so stimmt.

 

 

 

Die Geschäftsleitung freut sich, dass Roland Joss so lange bei der Firma geblieben ist. Er ist ein fleissiger, pflichtbewusster und sehr zuverlässiger Mitarbeiter. Mit seiner freundlichen  und hilfsbereiten Art ist er bei allen Mitarbeitenden sehr beliebt.

 

Die SENN YAG dankt Roland Joss für seine jahrelange Treue und Loyalität und freut sich, die nächsten Jahre weiter auf ihn zählen zu dürfen. Für die Zukunft wünscht sie ihm gute Gesundheit und Zufriedenheit.

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